Altenburger Helfer aus Bautzen heimgekehrt

11.08.2010 von Tim Haußig

Mit Schlamm im Gesicht und Wasser in den Schuhen beendeten die acht ins Hochwasser entsandten Helfer des Altenburger Ortsverbandes am Dienstagabend ihren Einsatz. Drei Tage verbrachten sie in Bautzen, wo am Wochenende ein Deich, der das Bombardier-Werk vor der benachbarten Spree schützen sollte, unerwartet nachgab. Binnen weniger Minuten drängten daraufhin die Wassermassen auf das Werksgelände und hinterließen ein Bild der Verwüstung.
Neben Pump- und Räumarbeiten konzentrierte sich die Aufgabe der Altenburger Helfer vor allem auf das Entfernen des allgegenwärtigen Schlammes, der sowohl innerhalb wie außerhalb der Werkshallen zentimeterhoch jedes Fortkommen zur Herausforderung machte. In Zusammenarbeit mit weiteren THW-Ortsverbänden sowie der hinzugezogenen Belegschaft von Bombardier gelang es auf diese Weise innerhalb kurzer Zeit, der schlimmsten Schäden Herr zu werden. Wie lange jedoch die endgültigen Arbeiten andauern werden, lässt sich, trotz fortwährender THW-Beteiligung, noch nicht absehen.

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